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25. Juli 2025 UEVA: finaler Fanal ![]() Letztens verkündetet ein Freund von mir, mit dem ich abends gelegentlich ein Bier trinken gehe, lauthals, sodass sich die Leute zu uns umdrehten: "Ich kann das Wort Frauenfussball nicht mehr hören!" Ich war irritiert, ist er es doch jeweils, der mir jedes Mal, wenn wir uns sehen die Tabelle der schweizerischen und deutschen Fussballligen herunterbetete. Basel wieder an der Tabellenspitze, Fortuna hat es in die Conference geschafft oder ...wenn die so weiterspielen, geben sich der FC Sion und der FC Thun an der Ligagrenze die Klinke in die Hand. Und jetzt das. Noch bevor er seine Sporttasche mit den verschwitzten Klamotten aus seiner Aerobic-Klasse, aus der er jeweils kommt, auf den Boden geworfen hatte: "Ich kann das Wort Frauenfussball nicht mehr hören!" Nachdem er endlich sein Bier vor sich stehen und den ersten Schluck gierig eingesogen hatte, beruhigte er sich ein wenig und ich wagte mich fragend nach dem Grund seiner Echauffiertheit zu forschen. Er erzählte mir, dass er sich in den vergangenen Tagen tatsächlich darauf eingelassen hatte, dem Frauenfussball künftig ernsthaftes Interesse einzuräumen. Selbst dann, wenn der (herkömmliche ?) Fussball in seinem Leben ein wenig zur Seite rücken müsste. Er gestand mir, dass er sich bereits diebisch auf mein Gesicht gefreut hatte, dass ich machen würde, wenn er zum Beispiel verkünden würde, dass der FC Rapperswil-Jona die Tabellenspitze seit Wochen dominiere. Er glaubte lange auch, dass die UEFA Women's EURO, die in der Schweiz gerade ihrem fulminanten Finalspiel entgegensteuerte, eine positive Spur im Frauenfussball hinterlassen und an Popularität gewinnen würde. Er konnte sogar seinen Frieden mit der Tatsache schliessen, dass die Schweizerinnen im Viertelfinale ausgeschieden sind. Schliesslich besteht ja noch intakte Chance, dies gegen die künftigen Europameisterinnen aus Spanien getan zu haben. Dass aber für den kommenden Sonntag zeitgleich mit dem in der Frauenfussballwelt in sehnsüchtiger Vorfreude erwarteten Finalspiel der UEFA Women's EURO die erste Runde der Ligaspiele der Männer anberaumt ist, war zu viel für ihn. Er war sich sicher, dass die Fussballverbände den Frauen auch künftig niemals den nötigen Platz einräumen würde, weder in den Stadien, noch bei der Vergabe von Übertragungsrechten noch am Grabbeltisch der Geldtöpfe. Ich schwieg betreten. War ich doch längst derselben Meinung, hielt mich jedoch etwas zurück, ihr lauthals kundzutun. Ich probierte ihn etwas zu beruhigen. Da ich wusste, dass mein Freund auch mit einem Bein auf den gerade vorbeifahrenden Genderzug aufgesprungen war, sagte ich: Ach komm, ab Montag schreit dem Frauenfussball keine Henne mehr nach. Apropos Zug: Derselbe Freund erzählte mir neulich auch, dass er gelesen habe, dass der Chefdesigner des neuen Fernverkehr-Doppelstockzugs der SBB, des FV-Dostos früher in einer französischen Fabrik für Kochgeschirr arbeitete. Glaubichnicht. Faktencheck: Die Erwähnung der Aerobic-Klasse muss Euch aus heiterem Himmel getroffen haben wie Adlerscheisse. Natürlich war der Satz mit der Aerobic-Klasse erfunden. Keine Angst, liebe Kinder, Aerobic existiert nicht mehr. Höchstens noch als Astralfurz in den Köpfen ein paar ewiggestriger. D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h
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